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Weihnachtsmoment - wie fühlt sich dieser an?


Dieser Text ist in einem Workshop mit Kim König von "Königsschriften" zum Thema "Intuitives Schreiben" entstanden. Ich hätte nicht erwartet, so einen unbeschreiblich berührenden Abend zu erleben. Danke nochmal an dieser Stelle für dieses Erlebnis liebste Kim. Was in nur 20 Minuten stiller Textarbeit entstehen kann, das möchte ich hier nun mit dir teilen.

Ich schließe meine Augen.

Höre ruhige Musik im Ohr.

Mein erster Gedanke ist direkt der Gedanke an meine große Sehnsucht.

Meine Sehnsucht nach Meer.

Gestern hatten wir unsere Freunde aus den Niederlanden zu Besuch und ich habe gespürt, wie sehr mir diese beiden Menschen ans Herz gewachsen sind. Wie sehr ich sie vermisst habe und schon wieder vermisse. Denn, sie sind schon wieder abgereist. Die Zeit gemeinsam war intensiv. Und wie immer zu kurz. Es gibt sie. Diese Herzmenschen. Diese beiden gehören definitiv dazu. Und das, obwohl wir uns eigentlich noch gar nicht so lange kennen. Und genau daran kann man diese besonderen Herzmenschen erkennen. Sie sind plötzlich da. Mitten im Herz. Und bleiben. Einfach so. Beim gestrigen Abend wird mir wohl ums Herz. Es war perfekt. Und das ganz ohne Perfektionismus. Wir haben unser Essen bestellt und den Salat sogar direkt aus der Pappschale gegessen. Wichtig war nicht der perfekt gedeckte Tisch. Wichtig ist die Zeit, die wir gemeinsam an diesem verbringen durften. Und obwohl unsere Kinder die Beiden nicht mehr bzw. noch gar nicht kannten, war das Eis sehr schnell gebrochen und das Vertrauen zu spüren. Nach dem Essen setzte sich Markus ans Klavier und spielte, so wundervoll, wie er das immer tut. Und Thomas sang dazu. Bis wir alle eingestimmt haben. So saßen wir da. Im Kerzenschein und zwischen spielenden Kindern.

In diesem Moment wusste ich, so fühlt sich Weihnachten für mich an.

Beim Schreiben dieses Satzes wird mir bewusst, wie sehr ich dieses Gefühl nach Weihnachten schon so oft in meinem Leben gesucht habe. Und leider bisher nur selten bis gar nicht gespürt habe. So oft schon habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was mir an Weihnachten fehlt, warum diese Tage in meiner Erinnerung immer so schwer sind. Und selbst jetzt beim Schreiben dieser Gefühle, weiß ich nicht, woher diese kommen oder wie sie entstanden sind. Ich weiß nur, das gestern. Das war mein Weihnachtsgefühl, nach dem ich mich seit so vielen Jahren sehne.

Ich bin unendlich dankbar und froh, dass ich das erfahren und erleben durfte. Ich werde diesen Moment für mich als meinen ganz persönlichen Weihnachtsmoment festhalten.

Und wer weiß.

Vielleicht darf ich diesen ab jetzt öfter fühlen und erleben.

Meine Sehnsucht nach Meer.

Das ist wohl tief im Inneren meine Sehnsucht nach MEHR.

Zum Abschluss dieser Gedanken, dieses Textes, genieße ich eine der leckersten Pralinen aus den Niederlanden und verspüre Dankbarkeit.

 

Miriam.

21. Dezember 2021